Fragen und Antworten

Entsteht für den Kreditnehmer eine Verrechnungssteuerpflicht?

CreditGate24 will für sich selbst und für ihre Kunden zu jedem Zeitpunkt sicherstellen, dass die gesetzlichen Regelungen eingehalten werden. In diesem Zusammenhang weisen wir Sie als Kreditnehmer auf folgende möglicherweise relevanten Aspekte der Schweizerischen Verrechnungssteuergesetzgebung hin.

Gemäss Merkblatt Obligationen (S-02.122.1) vom 02.10.2015 sowie das Kreisschreiben Kundenguthaben S-1-034-V-2011-d vom 26.07.2011 der Eidgenössischen Steuerverwaltung ESTV sind womöglich gewisse Aspekte für Sie relevant. Bitte beachten Sie im spezifischen die nachfolgenden Regelungen:

Beginn der Steuerpflicht

a) Anleihensobligationen

Eine Anleihe im Sinne des Stempel- und Verrechnungssteuergesetzes liegt vor, wenn ein inländischer Schuldner bei mehr als 10 Gläubigern gegen Ausgabe von Schuldanerkennungen Geld zu identischen Bedingungen aufnimmt. Die gesamte Kreditsumme muss mindestens 500’000 Franken betragen.

b) Kassenobligationen

Kassenobligationen im Sinne des Stempel- und Verrechnungssteuergesetzes sind gegeben, wenn ein inländischer Schuldner (Nichtbank) bei mehr als 20 Gläubigern gegen Ausgabe von Schuldanerkennungen fortlaufend Geld zu variablen Bedingungen aufnimmt. Die gesamte Kreditsumme muss mindestens CHF 500’000 betragen. Werden Kassenobligationen von einer Bank im Sinne des Bankengesetzes emittiert, so beginnt die Steuerpflicht ohne Rücksicht auf die Anzahl der Gläubiger mit der Aufnahme der Geschäftstätigkeit.

Bei der Ermittlung der Anzahl Gläubiger für Anleihens- und Kassenobligationen sind die in und ausländischen Banken im Sinne der an ihrem Sitz geltenden Bankengesetzgebung nicht mitzuzählen.

Wenn Fall a) oder b) allenfalls auch aufgrund von weiteren Kreditverhältnissen bei Drittanbietern erfüllt ist, kontaktieren Sie bitte CreditGate24 via eNachricht oder info@creditgate24.com.